Teil eines Werkes 
4. Band (1856)
Entstehung
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offenere Beſtürzung aus, als die, welche Sie vorhin heuchleriſch affectirten, da Sie erfuhren, daß Sie keine Mutter mehr haben.

Ach, Ihre Vorwürfe zerreißen mir das Herz, und ich . . .

Aber, fuhr Herr Dumirail fort, ohne ſich an die ünterbrechung ſeines Sohnes zu kehren,da Sie erfuhren, daß Ihnen der Genuß des mütterlichen Vermögens geſichert ſei, daß es ſich auf mehr als fünfmalhunderttauſend Franken belaufe, klärte ſich alsbald Ihre Stirne auf. Die Freude reißt Sie hin, Sie anerkennen zum Voraus die Glaubwürdigkeit meiner Rechnung und wollen mir um den Hals fallen . . .

Ich bitte Sie, mein Vater, deuten Sie eine Bewegung der zärtlichen Liebe nicht auf ſolche Weiſe.

Zärtliche Liebe zu den fünfmalhunderttauſend Franken, die ich Ihnen auszubezahlen habe, mein Herr! . . . Nein, ich zweifle nicht an der Aufrichtig⸗ keit dieſer Ihrerſeits ſo natürlichen Bewegung. Und jetzt, da wir uns auf ewig trennen werden, hören Sie mich, mein Herr . . .

Was ſagen Sie, mein Vater? ...

Ich ſage, mein Herr, daß Sie mich zum letzten Male heute ſehen.

Aber was iſt der Grund zu dieſer Trennung auf ewig? verſetzte Maurice, immer erſtaunter über den Ton und die unveränderte Phyſiognomie des Herrn Dumirail,wodurch habe ich Ihren Grimm und vielleicht ſogar Ihren Haß verdient?

Dieſe Frage, wenn ſie aufrichtig iſt und ſie muß es ſein, beweist mir, daß Ihr Herz noch ver⸗