Teil eines Werkes 
4. Band (1856)
Entstehung
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Warum, ich bitte Sie, richten Sie dieſe Frage an mich?

Weil Sie in einem Irrthum begriffen ſind.

Einem Irrthum? Welchem Irrthum?

Die Aſche Ihrer Mutter iſt kaum erkaltet, und ſchon gelüſtet Sie nach Ihrer Erbſchaft. Aber dieſe Erbſchaft entgeht Ihnen.

Großer Gott, was ſagen Sie?

Ihre Mutter hat mir ihr Vermögen teſtamen⸗ tariſch vermacht.

Enterbt! rief Maurice, und ſein Geſicht ent⸗ färbte ſich und der Zorn, die Beſtürzung verzogen ſeine Züge, als er die grauſame Täuſchung ſeiner Habgier entdeckte.

XXI.

Dieſe Habgier zerriß das Herz des Herrn Dumi⸗ rail; er fühlte, daß die letzten Bande, die ihn noch mit Maurice verknüpften, brachen; denn leider! ſagte ſich der unglückliche Vater und mußte ſich im Namen der unbeugſamen Logik und der unerbittlichen Erfah⸗ rung ſagen:

Mein Sohn wird ebenſo gleichgültig gegen mei⸗ nen Tod ſein, als er es wirklich bei dem Tode ſeiner Mutter iſt. Die Geldfrage iſt . . . und wird für ihn Alles ſein: er iſt befriedigt, wenn meine Erb⸗ ſchaft reichlich iſt und nicht auf ſich warten läßt, traurig, wenn ich lange lebe; ergrimmt, wenn meine Hinterlaſſenſchaft ſeinen Hoffnungen nicht entſpricht: und von heute an wird mir ſtets der furchtbare Ge⸗