Augenblicke, welche Frau von Hansfeld ihm übrig gelaſſen, dazu verwandt, ſeinen Vater zu tröſten. Darauf beſchränkte ſich die mögliche Aufopferung dieſes ausgezeichneten Sohnes .. Laſſen wir ihm Gerechtigkeit widerfahren: er hatte ſogar einen Augen⸗ blick, von dem herzzerreißenden Schmerz ſeines Vaters gerührt, den Gedanken, ihn nach dem Morillon zu begleiten, und dort einige Tage zu bleiben; aber auf dieſes erſte Gefühl folgte der peremptoriſche Gedanke:
„Mein Vater iſt überzeugt, daß der Tod und der letzte Wille meiner Mutter meine Umkehrung be⸗ wirtt, und daß es mein einziger Wunſch iſt, mich mit ihm auf ſeinem Gute zu begraben, um dort mein ländliches Leben aufs Neue zu beginnen. Dem iſt aber nicht ſo. Ich will mich nicht von Paris ent⸗ fernen, wo meine Erbſchaft mir erlaubt, auf großem Fuße zu leben. Ich muß alſo, wenn ich meinem Vater auf einige Tage nach ſeiner Einſamkeit folge, früher oder ſpäter meinen Entſchluß erklären; es iſt deßhalb beſſer, ihm denſelben rund heraus und ehe⸗ ſtens zu erklären, wenn er darauf beharren ſollte, noch heute nach dem Jura zurückzukehren.“
Herr Dumirail begriff endlich, nachdem er einige Augenblicke nachgedacht, daß Maurice, unter einem Schein von kindlicher Beſorgniß ſeinen unbeug⸗
ſamen Entſchluß, in Paris zu bleiben, verberge, trotz
der Erfahrung aus der Vergangenheit, trotz des Bewußtſeins, das Ende der Tage ſeiner Mutter be⸗ ſchleunigt zu haben, trotz der Verzeihung und der letzten Wünſche dieſer Unglücklichen beharrte Maurice auf ſeinen traurigen Verirrungen.
Sue, die Familienſöhne W. 18


