Teil eines Werkes 
4. Band (1856)
Entstehung
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Paris zu bleiben, von Herrn Dumirail nicht mehr in Zweifel gezogen werden konnte. Auf einen Augen⸗ blick wirkte dieſe Entdeckung ſchmerzlich niederſchla⸗ gend auf ihn.

XX.

Maurice, welchen der Tod ſeiner Mutter ſchmerzte und die letzten mitleidsvollen Worte tief gerührt, war nicht allein entſchloſſen, Trauer um ſie zu tra⸗ gen und ihr Andenken, wie ſichs gebührt, zu ehren, ſondern er ſah auch voraus, daß für einige Zeit das ſüße Glück ſeiner Verbindung mit Frau von Hansfeld eine Art von melancholiſchem Gepräge tra⸗ gen werde; er nahm ſich endlich ſogar als eine heilige Pflicht vor, von Zeit zu Zeit in Begleitung Antoinettens Immortellenkränze und Blumen auf das mütterliche Grab zu bringen.

Gewiß, der Sohn aus vornehmer Familie war, wie man ſieht, entſchloſſen, Alles mögliche zu thun, aber ſich ſogleich mit ſeinem Vater auf dem Morillon begraben, um beſtändig die Verſtorbene in trauriger Einſamkeit zu beweinen und dort die mühſamen länd⸗

lichen Arbeiten von ehedem wieder aufzunehmen; da⸗

mit auf Frau von Hansfeld und die Vergnügungen

von Paris zu verzichten, jetzt, da er fünf⸗ bis ſechsmal⸗ hunderttauſend ſchöne, klingende und hüpfende Fran⸗ ken erbte, das ging über Mauricens Kräfte. Er hatte ſeinem Vater den ehrlichen Vorſchlag gemacht, die erſte Trauerzeit in einem einſamen Quartiere zu⸗ zubringen, und er hatte Wort gehalten, und die