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„Beruhige Dich, ſage ich Dir; ſobald wir von Ferne die Gipfel unſeres Jura erblicken, wird mein Herz, auf dem jetzt eine bleiſchwere Laſt ruht, ſich erleich⸗ tert fühlen; ſo oft ich meine Seele zu unſern Bergen erhebe, wo wir ſo glücklich gelebt. Aber hier blei⸗ ben, in dieſer Stadt, in welchem Quartier es auch ſei, und wär es auch nur einen Tag, das iſt unmöglich: ich würde augenblicklich krank werden und mich vielleicht nicht wieder von dieſer Krankheit er⸗ heben. Es iſt Zeit, mehr als Zeit, daß ich gehe, mein Kind; es brauchte der ganzen fieberhaften Energie, die mir die Erwartung Deiner Rückkehr hierher gab, um mich bis jetzt aufrecht zu erhalten. Dieſe muß Dich, ſtatt zu beunruhigen, im Gegen⸗ theile beruhigen; beeilen wir uns deßhalb, rufe Jo⸗ ſette, damit ſie ſich mit unſeren Vorbereitungen zur Reiſe beſchäftige.“
„Ich bitte Dich, mein Vater . . .“
„Ich antworte Dir meinerſeits, was Du auch ſagen, was Du auch thun magſt, und hätteſt Du auch hundertmal Grund, Dich zu beunruhigen: ich bin entſchloſſen, heute, augenblicklich zu gehen, und wir werden gehen.“
„Dann, erkläre ich Dir, ehe ich die Mitſchuld an einer Handlung auf mich nehme, die in meinen Augen die Spitze der Unklugheit iſt, werde ich Dich nicht begleiten,“ ſagte Maurice, indem er aus ſeiner kindlichen Zärtlichkeit den Muth zu ſchöpfen ſuchte, ſich ein ſchmerzliches Opfer aufzuerlegen. „Nein, und was es mich auch koſten mag, ich werde Dich allein gehen laſſen.“
Dieſe Art von Drohung betonte Maurice, dem


