Teil eines Werkes 
4. Band (1856)
Entstehung
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der Reiſe in dem Zuſtande trotzen, in dem Du Dich befindeſt. Nie, nein, nie, ich will mich nicht zum Mitſchuldigen einer ſolchen Unklugheit machen!“

„Deine zärtliche Liebe beunruhigt ſich unnöthig, mein armer Freund, um . . .“

„Wenn dem ſo wäre, würde ich es hundertmal vorziehen, aus Uebermaß von Vorſicht zu ſündigen, als Gefahr zu laufen, Dich unterwegs krank werden zu ſehen.“

„Fürchte das nicht; ich verſichere Dich im Gegen⸗ theil, daß . . .“

„Verzeihung, wenn ich Dich unterbreche, aber ich habe eine Pflicht gegen Dich zu erfüllen, und ich werde ſie erfüllen, was Du auch ſagen, was Du auch thun magſt.“

„Bitte, höre mich!“

„Nein, nein, guter Vater, Du wirſt auf die Stimme der Vernunft hören. Verlaſſen wir, ſo ſchnell als möglich, dieſes Hotel, wo alles ſo ſchmerz⸗ liche Erinnerungen in uns hervorruft; begraben wir unſren Kummer, unſre Thränen in einem einſamen Quartiere. Dort werden wir Einer für den Andern leben. Das iſts, mein Vater, was die Vernunft befiehlt. Aber Dich eine lange Reiſe in dem Zuſtande der Riedergeſchlagenheit, in dem Du Dich befindeſt, unternehmen zu laſſen, nie, nein, nie werde ich meine Zuſtimmung dazu geben!“

„Mich rührt Deine zärtliche und unruhige Beſorgtheit ſelbſt in ihrer Uebertreibung,“ ant⸗ wortete Herr Dumirail tief bewegt, und die wahre Urſache der Einſprache, die ſein Sohn gegen das Weggehen von Paris erhob, noch nicht einſehend.