Teil eines Werkes 
4. Band (1856)
Entstehung
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Herr Dumirail kann nicht ausreden, die Rüh⸗ rung, die Seufzer erſticken ſeine Stimme. Maurice wirft ſich in ſeine Arme, überhäuft ihn mit Zärtlich⸗ keiten und ſagt zu ihm:

„Ich beſchwöre Dich, mein Vater, laſſe Dich nicht ſo niederſchlagen . . . Faſſe Muth . . .

„Du haſt Recht . . mir mangelt der Muth, ich geſtehe meine Schwäche ein,“ antwortete Herr Du⸗ mirail, indem er ſeine Thränen trocknete. „Aber was willſt Du? . . . Während mehr als zwanzig Jahren . . . war, Deine Mutter das Glück meines Lebens und jetzt .. ich ſehe. . ich fühle um mich eine furchtbare, ungeheure Leere, die nur Deine Liebe, Deine Gegenwart ausfüllen können .. . und dann endlich hier . . . in dieſem verwünſchten Paris in dieſem Hauſe, wo meine vielgeliebte Frau geſtorben iſt. . vergiftet alles meinen Schmerz und bringt ihn zur Verzweiflung . . . Ach, trotz der niederſchlagenden Enthüllung, die Dich erwartete, unglückliches Kind! .. . wünſchte ich Deine Heim⸗ kehr mit grauſamer Ungeduld herbei.. um ſo bald als möglich von hier ſcheiden zu können; nun biſt Du endlich da . und Gott ſei Dank, wir werden, ehe eine Stunde vergeht, auf dem Wege ſein.“

„Ehe eine Stunde vergeht,“ ſtotterte Maurice mit einer Betroffenheit, die ſein Vater nicht be⸗ merkte. „Wie? auf dem Wege . . ehe eine Stunde vergeht?“

„Ja, mein liebes Kind, es braucht nicht mehr

Zeit, als bis wir unſere Vorbereitungen in aller

Eile getroffen und uns auf die Fahrpoſt begeben