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ſie ſich mühte, die Bitterkeit deſſelben zu mildern, indem ſie hoffte, uns über ihr Scheiden, ihr Scheiden auf ewig, beinahe Illuſionen zu machen . Höre. Ich wünſche, ſagte Deine Mutter, ich wünſche, daß mein Schlafzimmer und mein kleiner Salon ganz ſo bleiben, wie ſie waren, als wir den Morillon verließen, und ich verlange von Euch, von Dir und Maurice, daß Ihr Euch jeden Tag eine Stunde in mein Zimmer begebt; ſo werdet ihr ſicher mich immer um Euch glauben.“
„Die liebe, ausgezeichnete Mutter! wie rührend iſt in der That dieſer Gedanke!“ ſagte Maurice mit verdoppelter Beſorgniß; „ſie wollte ſozuſagen ſich ſelbſt überleben und ihr Gedächtniß, das täglich auf ſolche Weiſe erneuert würde, müßte ihre ſo tief ver⸗ mißte Gegenwart beinahe auffriſchen.“
„Liebes Kind! die Worte beweiſen mir, woran ich nicht zweifelte, wie würdig Du biſt, den Wünſchen Deiner Mutter zu entſprechen!“ verſetzte Herr Du⸗ mirail. „Ach! wir werden wenigſtens die Hoffnun⸗ gen meiner armen Julie rechtfertigen; wir werden uns nie verlaſſen; Deine Tugend, Deine zärtliche, hingebende Liebe werden die Stütze meines Alters ſein, das der Schlag, unter dem wir beide ſeufzen, furchtbar getroffen. Ja, glaube mir, ich bin bis in's Herz getroffen! Ich fühle es, es iſt eine un⸗ heilbare Wunde . . . ſie wird ewig bluten! Und ſiehſt Du, mein Kind, wenn ich Dich nicht hätte, wenn ich mich nicht mit all meiner Kraft, die noch mein trauriges Leben erhält, an Dich hinge, ſo ſchwöre ich Dir, würde ich meine arme Julie nicht überleben und ich ..


