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Aufregung überwältigt, unterbrechen ſah, während ſeine eigenen Augen ſich trockneten, wenn er mit wachſender Angſt an den Plan ſeines Vaters dachte, der, wie er ſagte, entſchloſſen war, für immer ſich mit ſeinem Sohne auf dem Morillon einzuſchließen, um dort bis zum Ende ihrer Tage dem Andenken der ewig Beweinten einen religiöſen Cult zu weihen!
Dieſe Befürchtungen begannen Mauricens tiefen Schmerz nach und nach zu zerſtreuen, und als er Herrn Dumirail noch immer ſchweigend weinen ſah, rief er:
„Ach, mein Vater, Deine Thränen zerreißen mir das Herz . ..
„Laſſe ſie fließen . . ſie erleichtern mich . . . und obgleich ich entſchloſſen war, Dir den erhabenen Tod Deiner Mutter erſt auf dem Morillon zu er⸗ zählen, in unſerer theuren Einſamkeit, will ich Dir doch die letzten Worte meiner armen Julie wieder⸗ holen und Dich ihren letzten Wunſch kennen lehren, deſſen Gegenſtand Du warſt.“
„Ach! er wird ihrer Zärtlichkeit für mich würdig geweſen ſein . .. Ich fühle den glühenden und frommen Wunſch, den letzten Willen meiner Mutter kennen zu lernen . . . Aber ich beſchwöre Dich, ver⸗ ſchieben wir dieſe ſchmerzliche Unterhaltung, bis Du Dich etwas beruhigt haſt. Mein Geiſt iſt von Kummer ſo verwirrt, daß . . .
„Nein, nein, ich will augenblicklich dieſe heilige Pflicht erfüllen, mein Kind! . . . ich will die Ver⸗ ehrung für die, die wir beweinen, verdoppeln, indem ich Dir zeige, daß ſie bis zuletzt die aufgeklärteſte, die zärtlichſte, die mitleidigſte der Mütter war. Ver⸗


