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die Hände ſeines Vaters in die ſeinen und ſagt zu ihm:
„Suche, ich beſchwöre Dich, für den Augenblick dieſe troſtloſen Erinnerungen zu verſcheuchen. Sie erneuern unſern Schmerz, ſie brechen unſer Herz, ſie tödten uns . . .“
„Ja, hier, wo Alles uns ſo ſchrecklich an den Tod von der erinnert, die wir beweinen, brechen uns dieſe Erinnerungen das Herz, aber weißt Du, liebes Kind, wo wir uns ganz dieſen Erinnerungen mit der Gewißheit eines unheilbaren Schmerzes hingeben können? An den Orten, wo wir ſo lange glücklich mit ihr und durch ſie gelebt! Dort, in unſerer friedlichen Einſamkeit, in der Stille, in der Natur, werden unſere lieben und theuren Frinnerungen nach und nach ihre Herbigkeit verlieren. Ja boald werden wir in tiefer Melancholie aber ohne Bitter⸗ keit uns jeden Tag und jede Stunde das Gedächtniß Deiner Mutter zurückrufen können. O, Julie! Julie! Dein Sohn und Dein Gatte werden Dir bis zum Ende ihres Lebens einen religiöſen Cult, einen Deiner würdigen Cult weihen! Unſer Tempel wird jene Einſamkeit ſein, die Du ſo ſehr liebteſt; wir werden ſie fortan nicht mehr verlaſſen. Auf, mein Sohn, Muth! Wer weiß, ob es nicht von der Vorſehung beſtimmt war, Dich bis an den Rand des Abgrunds zu führen, um Dich die ganze Tiefe ermeſſen zu laſſen und Dir für immer den unüberwindlichſten Abſcheu vor dem Böſen einzuflößen! Das war der letzte Gedanke Deiner Mutter.“
„Mein Gott! Deine Thränen fließen noch,“ ſagte Maurice, als er ſeinen Vater ſich abermals von der


