Teil eines Werkes 
4. Band (1856)
Entstehung
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„Es bleibt mir nichts auf der Welt, als Du!...“ murmelte Herr Dumirail, indem er Maurice ſchmerz⸗ lich an ſeine Bruſt drückte; und als ihre Aufregung ſich etwas beruhigt hatte, fügte er, ſeine Thränen trocknend, hinzu: „wenn der Himmel mir meine Le⸗ bensgefährtin genommen, ſo hat er mir wenigſtens meinen Sohn wiedergegeben!“ Und er fuhr mit ſeinem eindringlichſten, zärtlichſten Tone fort: „Nicht wahr, mein Kind, Du biſt mir wiedergeſchenkt, . auf immer wiedergeſchenkt?“

„Ach, mein Vater, . . . ich habe nie daran ge⸗ dacht, mich von Dir zu trennen.“

„Wir wollen nicht von der Vergangenheit ſprechen, es ſei denn, um die engelgleichen Tugenden Deiner Mutter zu loben. Ach! wenn Du wüßteſt, wie ſie geſtorben! . . .“

„Mein Gott! . . . die arme, gute Mutter! Und ich war nicht zugegen! . . . ich war nicht zu⸗ gegen! . . .

„Du wirſt wenigſtens die Größe ihres Todes er⸗ fahren; ihr Andenken ſoll Dir noch theurer, noch heiliger ſein! Welches Herz! welch' ein Schatz un⸗ erſchöpflicher Zärtlichkeit! . . .“

Und die Thränen des Herrn Dumirail floſſen von neuem.

„Nie habe ich mehr als in dieſen letzten Augen⸗ blicken die Schönheit und Zartheit ihrer Seele be⸗ wundert. Sie war bis zum letzten Augenblicke beim vollen Bewußtſein und . . .“

Herr Dumirail konnte nicht zu Ende ſprechen;

ſeine Stimme war von Schluchzen erſtickt. Maurice beginnt gerührt ebenfalls wieder zu weinen, nimmt

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