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kel des Salons gewahrte, ſtieß ſie einen Schrei des Erſtaunens und Schreckens aus; dann fügte ſie mit herzzerreißender Stimme hinzu:
„Ach, Herr Maurice, Herr Maurice! Die Eulen und die Hunde ſtimmten ein Geheul an, als wir vom Morillon weggingen. Dieſe Prophezeiungen täuſchen nie, und unfre arme Frau . . .“
„Großer Gott! mein Vater . . . die Trauer⸗ kleider Joſettens . .. ihre Worte . . ihre Thränen .. .“ ſtotterte Maurice blaß, zitternd, beſtürzt;. . . „wäre es möglich! . . . ein ſolches Unglück! . . . Wie?... meine Mutter! . . .“
„Mein Kind, ich habe Niemanden mehr, als Dich! . . .“ antwortete Herr Dumirail.
Und durch ſein Schluchzen erſtickt, öffnet er ſei⸗ nem Sohne die Arme, der ſich unter Thränen in dieſelben ſtürzt.
Und Vater und Sohn hielten ſich lange um⸗ ſchlungen.
XVIII.
Maurice, welcher ſo plötzlich den Tod ſeiner Mutter erfuhr, fühlte anfangs eine Art Schwindel, welchen das Erſtaunen, der Schmerz und man muß es zugeſtehen, die Heftigkeit ſeiner Gewiſſensbiſſe ver⸗ urſachte, die ihn erfaßten, wenn er ſich an die düſtere Prophezeiung ſeiner Mutter erinnerte.
„Mein Kind, wenn ich in Paris, eine Beute ähnlicher Sorgen, wie ich ſie bereits erduldet, blei⸗ ben müßte, . ich verſichere Dich, Du würdeſt in Kurzem meinen Sarg nach dem Kirchhofe bringen.“


