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verurſachte, und tödtlich geworden durch ſein Ver⸗ ſchwinden, den letzten Stoß, dem meine Frau nicht Stand halten konnte. Wozu gegen die tollen For⸗ derungen meines Sohnes auftreten? Ach! er wird ſie in wenigen Augenblicken nur zu ſehr bereuen! Die Stimme ſeines Gewiſſens wird eine weit größere Rächerin ſein, als es die meinige wäre. Sie wird eheſtens ſeinen traurigen Träumereien von Zer⸗ ſtreuung und Nichtsthun Gerechtigkeit widerfahren laſſen; die Lehre wird furchtbar ſein; vielleicht zu grauſam, denn trotz ſeiner Verirrungen liebt uns Maurice; er vergötterte ſeine Mutter, er hatte nicht mal den traurigen Troſt ihrer letzten Umarmungen und durfte ſie nicht zu ihrer letzten Wohnſtätte be⸗ gleiten. Möge der Schmerz, der ihn trifft, nicht ebenſo gefährlich für ihn ſein, als er unerwartet iſt. Ich mache mir jetzt den Vorwurf, daß ich Maurice zu ſehr beruhigt, indem ich ihm ſagte, ſeine Mut⸗ ter ruhe. Vie ſoll ich ihn jetzt ohne zu ſchroffen Uebergang von der Wirklichkeit unterrichten?“
Das waren die geheimen Gedanken des Herrn Dumirail, als ſein Sohn, nachdem er ſein Ultimatum ausgeſprochen, das Schweigen, das ſein Vater be⸗ obachtete, zu Gunſten ſeiner Plane deutete.
Plötzlich öffnet ſich die Thüre des Salons und Joſette, blaß, mit von Thränen gerötheten Augen, tritt in einem ſchwarzen Kleide und einer Trauer⸗ haube, eine Rechnung in der Hand, ein und ſagt ſchluchzend:
„Mein Herr . . . hier iſt . . . die Rechnung ... des Schreiners . . . für den Sarg . . .“
Als ſie aber plötzlich Maurice in dem Halbd


