3
257
häufig ſchreiben und jedes Jahr ſicher einen Theil der Jagdſaiſon im Jura bei Ihnen zubringen.“
„Armer Maurice!“ verſetzte Herr Dumirail mit einer immer gerührteren und gebrocheneren Stimme.
Zuletzt aber konnte er ſeinem Schluchzen nicht mehr gebieten; er barg ſein Geſicht in ſeinen Händen und ſchluchzte:
„Ach! unglückliches Kind! Ach! unglückliches Kind!“
XVII.
Madame Dumirail war ſeit geſtern begraben; ihr Gatte, ſtatt ſich durch die ſeltſamen Anmaßungen ihres Sohnes empören zu laſſen, fühlte für ihn ein tiefes Mitleid, wenn er daran dachte, daß der Un⸗ glückliche, den Tod ſeiner Mutter noch nicht kennend, welchem frühen Ende er durch ſeine Ausſchweifungen nicht fremd war, an dieſes kaum erkaltete Todten⸗ bette trete, um ſeinem Vater die unverſchämten For⸗ derungen eines luxuriöſen und vergnügungsſüchtigen Lebens zu ſtellen.
Ach!“ ſagte Herr Dumirail, „wenn mein Sohn den inerſetlichen Verluſt kennte, der uns für immer beugt . . mit welchem Schrecken würde er dieſe Wünſche toller Verſchwendung erſticken! Welcher Gewiſſensbiß ruht in dem Gedanken, daß ſeine Mutter ohne Abſicht von ihm zurückgeſtoßen, als er berauſcht nach Hauſe kam, einen gefährlichen Fall that, die erſte Urſache ihrer Krankheit, die durch den Kummer und die Unruhe verſchlimmert wurde, wel er uns
e 4 ienſohne Iv. 17


