Teil eines Werkes 
4. Band (1856)
Entstehung
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ich Ihnen ſchuldig bin; aber zu gleicher Zeit erkläre ich Ihnen auch, mein Vater . . . daß ich entſchloſſen bin, unabänderlich entſchloſſen, . . . in Paris zu bleiben, und auf eine Carriere zu verzichten, für die ich keinen Beruf in mir fühle; endlich hoffe ich von Ihrer Güte, von Ihrer Billigkeit die Mittel zu er⸗ halten ehrenvoll zu leben, wie hier alle jungen Leute leben, deren Eltern in einer ähnlichen Vermö⸗ genslage wie die Ihrige ſind; ich glaube deßhalb von Ihnen eine jährliche Penſion von . . .“

Maurice hielt einen Augenblick mit dem Schluſſe der Phraſe zurück, da er noch nicht wußte, ob das Schweigen des Herrn Dumirail als eine Ermuthi⸗ gung, mit der Auseinanderſetzung ſeiner Anſprüche fortzufahren, betrachtet werden konnte; und indem er zu dieſer Annahme ſich neigte, fuhr Maurice fort:

„Ich glaube, ſagte ich, mein Vater, von Ihnen eine jährliche Penſion von . .. dreißigtauſend Fran⸗ ken erwarten zu können.“

Herr Dumirail ſchien weder durch das Verlangen noch durch die Summe der Penſion überraſcht und erzürnt; er beobachtete fortwährend ſein Stillſchwei⸗ gen, indem er ſeinen Sohn mit dem Ausdruck zärt⸗ lichen und ſchmerzlichen Mitleids betrachtete.

„Ich war davon überzeugt, mein Vater würde aus Furcht, mich zu verlieren, alle meine Bedingun⸗ gen unterſchreiben. Hätte ich vierzigtauſend Franken verlangt, er würde ſie mir ſicher zugeſtanden haben,“ dachte Maurice, und gerührt von dieſem vermeint⸗ lichen ſtillen Zugeſtändniß ſeiner Forderungen, ver⸗ ſetzte er laut im Tone liebevoller Dankharkeit:

„Da es mir nunmehr erlaubt iſt „zü glauben,