Teil eines Werkes 
4. Band (1856)
Entstehung
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liche Verlegenheit, in der er ſeinen Vater fand, er⸗ klärte, ſagte ſich Maurice: „Seit ich majorenn geworden bin und meine Charakterfeſtigkeit bewieſen, indem ich ſechs Wochen abweſend blieb, zittert mein Vater vor dem Gedan⸗ ken, daß ich mich ſeiner Autorität und zärtlichen Liebe entziehen werde. Statt deßhalb mich mit Vorwürfen und Drohungen zu empfangen, begnügt er ſich, mir freundlich die Unruhe vorzuhalten, deren Urſache ich war; er ſcheint ſogar verlegener als ich; kaum wagt er es, mich anzuſehen; ich bin Herr der Situation, er fühlt es wohl, weil es von mir abhängt, mich von ihm zu trennen . . . Er muß deßhalb offenbar allen meinen Forderungen entſprechen, ehe er riskirt, daß ich aufs Reue das väterliche Haus verlaſſe. Ich habe nie eine günſtigere Gelegenheit geſehen, mein Ultimatum zu ſtellen . . . ich bin mir nur zu gewiß, es angenommen zu ſehen. Nun ich will verſuchen, meinen Bedürfniſſen zu genügen, indem ich mit dieſer jährlichen Penſion von dreißigtauſend Franken haushalte.“ Und indem er ſich entſchloſſen an Herrn Dumi⸗ rail wandte, ſagte er: „Sie halten mir die Unruhe vor, mein Vater, die Ihnen meine Abweſenheit verurſachte; ich hatte Ihnen indeß geſchrieben, um Sie einerſeits zu be⸗ ruhigen, andererſeits um Sie wiſſen zu laſſen, aus welch wichtigen Gründen ich an einem Ihnen unbe⸗ kannten Zufluchtsort die Zeit meiner Volljährigkeit erwarten mußte . . . Nun bin ich majorenn, mit andern Worten frei und Herr meines Willens. Ich werde mich ſicher des Reſpectes nicht entſchlagen, den