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Franken iſt wenig, wenn ich danach urtheile, wie raſch mein Anlehen von zwanzigtauſend Franken unter meinen Händen verſchwunden iſt, und ich habe meinen Lieferanten überdies nur Abſchlagszahlungen gegeben. Ich bin nicht mal, was man ſagt, ein⸗ gerichtet. Ich brauche eine reizende Wohnung, mit einer Coquetterie und einem Luxus meublirt, die Antovinettens würdig wären, damit ſie ſich nichts vergäbe, wenn ſie ihr glänzendes Hotel verläßt, um zu mir zu kommen . . . Ich werde ihr häufig Soupers geben; ich brauche ein Reitpferd, ein Pferd für meinen Groom und ein Wagenpferd mit einem kleinen Coupé, um Abends auszufahren, ohne von andern ebenſo unumgänglichen Ausgaben zu ſprechen, zu welchen die dreißigtauſend Franken Renten, die ich von meinem Vater verlange, entfernt nicht hin⸗ reichen; ich würde es deßhalb vorziehen, meine For⸗ derung rundweg abgeſchlagen zu ſehen; ich hätte dann freie Hand und würde mich weniger über die Trennung von meiner Familie grämen, weil ſie es ja ſelbſt gewollt hätte.
„Und ich will aufrichtig gegen mich ſein: würde mich dieſe Trennung viele Ueberwindung koſten?
„Nein, ich muß mir offen geſtehen; ich wäre, glaube ich, ziemlich indifferent gegen dieſe Trennung. Welch' ſeltſame Umwandlung in meiner Liebe!
„Ich erinnere mich, daß auf dem Morillon, wenn mein Vater jedes Jahr nach Genf reiste, um ſein Holz zu verkaufen, ſeine Abweſenheit kaum vierzehn Tage dauerte und daß dieſe vierzehn Tage mir wie ein Jahrhundert erſchienen. Jeden Augenblick fühlte ich, ſo zu ſagen, phyſiſch dieſe Trennung, ſo ſehr fehlte


