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„Beruhigen Sie ſich, mein Herr, wir wollen Ihren Herrn Sohn durchaus nicht ſehen,“ verſetzte einer der Zeugen, indem er ſich umwandte. „Wir hatten die Ehre, Ihnen zu ſagen, daß wir jetzt wiſſen, was uns zu thun bleibt . . .“
„Und was bleibt Ihnen denn zu thun, meine Herren?“ fragte Herr Dumirail, deſſen Befürchtun⸗ gen wieder wach wurden. „Habe ich Ihnen denn nicht erklärt, daß dieſes Duell nicht ſtattfinden wird...“
„Geſtatten Sie, mein Herr, die Verſicherung un⸗ ſeres aufrichtigen Bedauerns,“ verſetzte einer der Zeugen und ſchritt, wie ſein Begleiter, durch die Thüre des Vorzimmers, welche auf die Treppe führte; während Herr Dumirail, von Angſt und Schrecken gepeinigt, in das Zimmer zurückging, und vor ſich hin murmelte:
„Unglücklicher Vater, der ich bin . . . Ach! ich bezahle grauſam meine thörichte Verirrung . . . ſie wollen meinen Sohn morden . . .“
Und ſein Geſicht in ſeinen Händen bergend ſank Herr Dumirail erſchöpft in einen Fauteuil und wie⸗ derholte:
„Sie wollen meinen Sohn morden! . .
XXXVIII.
Am ſelben Morgen, während Herr Dumirail
nach dem Weggange der Zeugen des Gegners ſeines
Sohnes ſich den ſchmerzlichſten Befürchtungen hingab, hatte Charles Delmare Herrn von Otremont auf⸗ geſucht, den er am Tage vorher nicht gefunden.


