Teil eines Werkes 
4. Band (1856)
Entstehung
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werden Sie ſagen, iſt Meiſter in der Fechtkunſt, und bei ſeinem erſten Duell hatte er das Unglück, den jungen Monbreuil zu tödten . . .“

„O!“ rief Herr Dumirail, vor Schreck erblaſſend und zitternd, „das iſt furchtbar.“

„Allerdings höchſt bedauernswerth, mein Herr, dieſer Tod des jungen Montbreuils. Herr von Otre⸗ mont hat mehr als irgend Jemand die traurigen Folgen dieſes Duells bedauert, aber ſein Gegner hatte alles Unrecht auf ſeiner Seite, und wenn man ſich ſo weit vergißt, einen Ehrenmann ohne Veran⸗ laſſung gröblich zu beleidigen, ſo muß man auch die Folgen dieſer Handlung tragen, wenn das Unglück will, daß dieſer Ehrenmann den Degen beſſer handhabe.“

„Meine Herren . . . dieſes Duell iſt unmöglich!“ rief Herr Dumirail, der Entrüſtung Worte leihend, welche ihm der Gedanke an einen ungleichen Kampf und die Furcht vor der Gefahr einflößte, der Mau⸗ rice ausgeſetzt ſein konnte. „Dieſes Duell kann nicht ſtattfinden.“

„Mein Herr, bedenken Sie doch Ihre Worte und

„Dieſes Duell! . . aber Sie ſind entweder wahnſinnig, oder ſind ſehr ſtrafbar, meine Herren, wenn Sie ſich zu Mitſchuldigen eines Meuchelmordes machen; ja, dieſes Duell wäre ein ruchloſer Meuchel⸗ mord; denn mein Sohn hat in ſeinem Leben keinen Degen berührt.“

„Ihr Sohn!“ verſetzte einer der Zeugen mit dem Accente der Theilnahme und der Ueberraſchung, „wie, mein Herr, Sie wären .