Teil eines Werkes 
4. Band (1856)
Entstehung
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die es veranlaßte, nothwendiger Weiſe ernſte Folgen für einen der beiden Gegner, vielleicht für Beide, haben muß . . .

Herr Dumirail fühlte einen kalten Schweiß über ſeine Stirne rinnen, da es ihm jedoch gelang, ſeine Aufregung zu mäßigen, verſetzte er:

„Ich bin ebenſo eiferſüchtig auf die Ehre Herrn Maurice Dumirails, als Sie, meine Herren, es auf die Ihres Freundes ſein müſſen; indeſſen möchte ich Ihnen die Bemerkung machen, daß Herr Maurice Dumirail, wenn er ſich ſo weit vergeſſen, die Per⸗ ſon, deren Zeugen Sie ſind, zu inſultiren, nicht mehr im Beſitze ſeiner Vernunft war . . . denn ich muß zu meinem großen Bedauern geſtehen, daß er dieſe Nacht völlig berauſcht nach Hauſe kam . . .“

„Verzeihung, mein Herr,“ verſetzte einer der Zeugen. „Sind Sie von Herrn Maurice Dumirail beauftragt, dieſen Umſtand geltend zu machen, der ſeiner Anſicht nach . . . bezüglich der Beleidigung, mildernd wäre?“

„Nein, mein Herr, ich bin darin nicht das Or⸗ gan des Herrn Maurice, denn ich habe ihn nicht wieder geſehen, ſeit er ſich in dem Zuſtande völliger Schlaftrunkenheit zu Bette gelegt.“

In dieſem Falle kann ich Sie verſichern, mein Herr, daß Herr Maurice Dumirail, obgleich etwas angeregt durch den Wein, geſtern Abend im vollen Beſitze ſeiner Vernunft war, wie es die Ausdrücke bewieſen, in denen die Beleidigungen gegen Herrn von Otremont ausgeſprochen wurden.“

„Ich beſtätige dieſe Thatſachen in allen Punkten, . verſetzte der zweite Zeuge, „ich wohnte dieſem Sou⸗