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„Ich bin ein Freund von Maurice,“ verſetzte Herr Dumirail, da er dachte, ſeine Eigenſchaft als Vater würde ohne Zweifel ein Hinderniß für die ₰ Mittheilung ſein, die er in ſeiner ſteigenden Angſt
zu erhaſchen hoffte; und als er die beiden Unbekann⸗
ten einen Blick der Ueberraſchung austauſchen ſah, deſſen Urſache er ahnte, fügte er hinzu: „Obgleich ein großer Unterſchied im Alter zwiſchen Maurice und mir iſt, bin ich doch, meine Herren, aufs in⸗
timſte liirt mit ihm; er hat keine Geheimniſſe für mich; Sie können mir deßhalb ſagen, was Sie ihm ſelbſt ſagen würden.“
„Mein Herr, geſtatten Sie mir gefälligſt, daß ich eine einfache Frage an Sie richte,“ verſetzte einer der Herren, als wenn er die Fortſetzung des Ge⸗ ſpräches von der erbetenen Antwort abhängig machen wollte. „Sind Sie von dem unterrichtet, was geſtern Abend . bei einem Souper . bei den Freres Provengaux vorgefallen iſt? . . .“
„Ja, mein Herr,“ antwortete Herr Dumirail, welcher ungern dieſe Lüge beging, aber ſeine Angſt ſich verdoppeln fühlte, als er den beinahe feierlichen Ausdruck der Phyſiognomie der beiden Unbekannten bemerkte, und ihr Vertrauen durch ſeine Verſicherung zu gewinnen hoffte; indeſſen fügte er verbeſſernd hinzu: „Ich habe obenhin erfahren, was ſich geſtern Abend bei dem Souper zugetragen, von dem Sie
ſprechen; aber ich habe keine ſehr umſtändlichen De⸗ tails in dieſer Richtung.“ „Ihre Antwort, mein Herr, gibt uns die Ver⸗ 4 muthung, daß Sie vielleicht einer der Zeugen ſind, und daß Sie Herrn Dumirail ſekundiren wollen?“


