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Nachdem Herr Dumirail bis zum Morgen bei ſeiner Frau gewacht, verließ er ſie, da ſie in einen ruhigen Schlaf geſunken war, und zog ſich auf ſein Zimmer zurück, wo er einige Ruhe ſuchte. Gegen zehn Uhr Morgens kam einer der Garcons des Ho⸗ tels, um ihm zu ſagen, daß zwei Herren durchaus mit Herrn Maurice zu ſprechen verlangt, als ſie jedoch erfahren, daß er noch nicht aufgeſtanden, geant⸗ wortet hätten, ſie würden ſo lange warten, bis er ſie annehmen könne, da der Zweck ihres Beſuches von der höchſten Wichtigkeit ſei.
Herr Dumirail, welcher durch die Geſtändniſſe,
die ſeinem Sohne in ſeiner Trunkenheit bezüglich ſei⸗ nes Verhältniſſes zu Wucherern entſchlüpft, mißtrauiſch gemacht worden, empfand eine unruhige Neugierde wegen der Zudringlichkeit der Fremden, welche durch⸗ aus mit Maurice wegen eines Gegenſtandes — wie ſie ſagten — von höchſter Wichtigkeit ſprechen woll⸗ ten. Er ließ ſie deßhalb bitten, in den Salon ſei⸗ nes Zimmers zu treten, wohin er ſich zu ihnen be⸗ gab, und er ſah ſich nun zwei Männern von ſehr vornehmem Ausſehen, jung und von vollendeter Ar⸗ tigkeit, gegenüber.
„Meine Herren,“ ſagte Herr Dumirail, „in
Abweſenheit von Herrn Maurice, welcher ſehr un⸗ wohl iſt, kann ich vielleicht den Zweck Ihres Beſuches erfahren?“
„Es handelt ſich um eine ſo ernſte Sache,“ ant⸗ wortete einer der Herren in feierlichem Tone, „daß, ehe ich Ihnen antworten kann, mein Herr, Sie mir erlauben werden, zu fragen, mit wem wir zu ſpre⸗ chen die Ehre haben?“


