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ſich auf den Boden neben ſeiner blutenden Mutter nieder, welche Joſette und Herr Dumirail auf den Knieen aufzuheben bemüht ſind; dann ruft er mit herzzerreißendem Tone, beinahe im Delirium: „Meuchelmörder! ich habe meine Mutter ge⸗ tödtet . . . ihr Blut fließt . . . ich bin vom Blute meiner Mutter bedeckt! Mörder . . . Mörder!“ Aber bald die Beute einer heftigen nervöſen Kriſe, verlor der Unglückliche ſein Bewußtſein, und ſein Vater beeilte ſich, ihm ſeine erſte Sorge ange⸗ deihen zu laſſen, während Joſette das Blut unter Thränen abwuſch, das aus der Wunde von Madame Dumirail floß, welche zu ſchwach war, um ihrem Sohn beizuſpringen, aber die volle Geiſtesklarheit beſaß, und die furchtbare Angſt, die ihr der Anblick ihres ohnmächtigen Sohnes einflößen mußte, in ihrer ganzen Heftigkeit fühlte.
XXXVII.
Ein Arzt aus der Nachbarſchaft, welcher in der Eile mitten in der Nacht von Herrn Dumirail her⸗ beigeholt wurde, legte den erſten Verband auf die Wunde von Madame Dumirail. Dieſe Wunde, an ſich wenig gefährlich, gab zu keinen ernſtlicheren Be⸗
ſorgniſſen Anlaß, als die möglichen Folgen eines
Gegenſtoßes bieten konnten. Derſelbe Doctor ver⸗ ſchrieb, um die nervöſe Kriſe von Maurice, der noch immer im Delirium dalag, zu mildern, einen be⸗ ruhigenden Trank, und er verfiel bald in eine Art Schlafſucht, die in einen tiefen Schlaf überging.


