Teil eines Werkes 
4. Band (1856)
Entstehung
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wenn meine Aeltern, ebenſo reich . . . als ſie geizig ſind, mir einſt . . . He, he! meiner Treu! Jeder leider . . . muß d'ran glauben, . . . mir ihre Mil⸗ lionen hinterlaſſen haben werden!“

Dieſe letztern Worte, welche von einem dummen Hohnlachen begleitet waren, zerriſſen das Herz von Madame Dumirail, und entlockten ihren Augen Thränen; die Wuth ihres Gatten entbrannte bei dieſem Hohne ſo heftig, daß er, ſich mit ner Hand auf ſeinen Sohn ſtürzend, ausrief:

„Elender!“

„Berühre mich nicht!“ rief Maurice ebenſo wü⸗ thend, indem er ſich aufrichtete. Madame Dumirail, welche einen Schreckensſchrei ausſtieß und einem furchtbaren Kampfe zuvorzukommen ſuchte, ſtürzte ſich zwiſchen Gatten und Sohn, als dieſer, um die ge⸗ rechte Strafe, mit der ihn ſein Vater bedrohte, ab⸗ zuwehren, ungeſtüm ſeine athletiſchen Arme vor ſich ausſtreckte; er traf damit, ohne es zu wollen, ſeine Mutter ſo hart, daß ſie von dem Stoß auf den Bo⸗ den fiel, und in dieſem Falle erhielt ſie, da ihr Kopf an die Ecke des von Maurice umgeworfenen Buffets ſtieß, eine ſo große Wunde an der Stirne, daß das Blut augenblicklich reichlich daraus hervorſtrömte.

Der Anblick dieſes Blutes machte eine erſchreckende

Wirkung auf Maurice. Dieſe plötzliche heftige Er⸗

ſchütterung ernüchterte ihn: er hatte das Bewußtſein der abſcheulichen That, die er ſoeben unwillkürlich begangen, und deren Folgen die letzten Wirkungen der Trunkenheit in ſeiner Phantaſie noch übertrieben

Nach einem Augenblick ſtarren Schreckens ſtößt er einen herzzerreißenden Schrei aus, wirft ſich außer