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„Genug!“ rief Herr Dumirail, der in ſeiner Entrüſtung nicht mehr an ſich halten konnte, und mit drohender Miene einen Schritt auf Maurice zu machte; aber Madame Dumirail, welche bei dem Ge⸗ danken an einen Zuſammenſtoß zwiſchen ihrem Gat⸗ ten und Sohne zitterte, ergriff erſtern lebhaft am Arme, und rief in bittendem Tone:
„Mein Freund, dieſes unglückliche Kind kann Deinen Zorn doch nicht reizen . . . er weiß ja nicht, was er thut, noch was er ſagt.“
„Irrthum ohne Gleichen . . . in vino veritas,“ verſetzte Maurice mit einem halb tückiſchen, halb dummen Lächeln. „Ich weiß, was ich ſage, ich! ... Ich bin angetrunken, aber ich habe noch meinen Kopf . .. Der Beweis iſt, daß ich zu Antvinetten zurückkehren will . . . denn der Teufel ſoll mich holen, wenn ich weiß, wie ich hierher kam . . . Aber thut nichts . in vino vexitas. . . Meine Aeltern .. . Sie ſind Geizhälſe . . . Sie haben fünfzehn .. ſechszehnmal hunderttauſend Franken . . . Ha, ha! . Das macht Sie ſtaunen, daß ich das weiß? .. und en nicht.. mir wie einem Hunde.. .“ Mau einte bitterlich . . . „ja, mir wie einem armen Hunde monatlich elende hundert Franken zum Nagen zu geben? . . . Das muß aufhören . . ich will mindeſtens tauſend Franken . . . zweitauſend, dreitauſend Franken monatlich . . . wenn nicht, gute Nacht . . . ſuchen Sie ſich einen andern Sohn . .. indeſſen . . . . werde ich Geld aufnehmen, um mich zu amüſiren . . . Ich kann nicht mehr ohne meine Maitreſſe, ohne Pferde, die Oper, den Club, das Lanzknecht, die Soupers, die Wettrennen von


