Teil eines Werkes 
4. Band (1856)
Entstehung
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Nein, ich bin kein Kind mehr, ich will nicht am Gängelbande gehen, hörſt Du?

Maurice, verſetzte ſeine Mutter mit minder ſtrengem Tone, in der Hoffnung, ihn ſo zu bewegen, ihr zu folgen:komm, Du mußt Dich legen, es iſt ſpät.

Laſſe mich in Ruhe! ich werde zu Bette gehen, wenn es mir beliebt!

Unverſchämter! ſo mit ſeiner Mutter zu ſprechen wagen!

Meine Mutter! antwortete Maurice den Kopf ſchüttelnd und im Tone ärgerlichen Vorwurfs,meine Mutter, ſie ſchilt mich immer, ſie verweigert mir das Rothwendige, ſie veranlaßt unwürdige Beleidigungen von Seiten der Kaufleute, das iſt wirklich recht hübſch.

Iſt es möglich! Ein ſo guter Sohn, er, der die Fußſtapfen ſeiner Mutter geküßt hätte! Ach! das verwünſchte Paris! das verwünſchte Paris! Die Eulen hatten Recht, als ſie uns Unglück prophezeiten! dachte Joſette mit Augen voll Thränen und unbe⸗ weglich in einer Ecke des Vorzimmers ſ wäh⸗ rend Herr Dumirail mit drohendem an Maurice wandte:

Noch einmal, ſchweige, Unglücklicher! geh auf Dein Zimmer!

Nein! . . . nun da wir mal da ſind. ſo müſſen wir uns erklären .. . einmal für allemal... verſetzte Maurice hartnäckig.

Ich beſchwöre Dich, Maurice, verſetzte Madame Dumirail,geh auf Dein Zimmer . . . Nein, nein! rief Maurice zornig;ich will

nicht zu Bette gehen . . ich muß erklären!