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Herr Dumirail, welcher zu Boden geſchmettert war, hatte endlich die traurige Verirrung, zu der ſein falſcher väterlicher Ehrgeiz geführt, vor Augen, und weit tiefer ergriffen von der phyſiſchen Ernied⸗
rigung ſeines Sohnes, als er es vielleicht durch die
moraliſche geweſen, ſenkte er ſeine Augen vor dem Blick ſeiner Frau; dann aber, einem Gefühle der Entrüſtung und des Zornes ſich hingebend, der darum höchſt unzeitig, weil ſein Sohn, welcher kaum Herr ſeiner Vernunft war, gleichgültig gegen die väter⸗ lichen Vorwürfe ſein oder durch ſie gereizt werden mußte, rief er:
„Elender! wagſt Du es, ſo mir unter die Augen zu treten!“
„Nun! was gibts denn?“ antwortete Maurice anmaßend, indem er ſeinen ſchweren Kopf aufzurich⸗ ten und ſeine blinzenden Augenlider aufzureißen ſuchte. „Ja, ich bin betrunken . . . nun . was weiter?“
„Mein Freund, man muß ihn in ſein Zimmer bringen, daß er zu Bette geht. Er iſt ja ſeiner ſelbſt nicht Herr; er iſt ſogar unfähig, Deine Vor⸗ würfe zu verſtehen,“ verſetzte Madame Dumirail in klugem Sinne. Und ſich in ſtrengem Tone an ihren Sohn wendend fuhr ſie fort: „Folge mir, geh in Dein Zimmer.“
„Ich werde in mein Zimmer gehen, wenn es mir beliebt und da es mir nicht beliebt, werde ich nicht hineingehen. . .“ antwortete Maurice mit dem Widerſpruchsgeiſte, der den Berauſchten eigenthümlich iſt. „Ich will mich nicht zu Bette legen ich...“
„Gehorche Deiner Mutter!“


