Teil eines Werkes 
4. Band (1856)
Entstehung
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Bauer von Maurice iſt nur dazu geboren, Ochſen und Schweine zu mäſten: das iſt ſein wahrer Be⸗ ruf: dieſem ſoll er folgen . . . und nicht prätendire, es meinem Albert gleich zu thun. Ja, fügte Herr Dumirail hinzu,das würden die unverſchäm⸗ ten Worte meiner Schweſter ſein und Sie würden ohne Zweifel Chorus mit ihr ſingen?

Ich dachte immer, Sie wiſſen es, mein Freund, daß unſer Sohn, wenn es ſein Heil gelte, den Mo⸗ rillon niemals verlaſſen dürfte; wenn dem ſo gewe⸗ ſen . . würde er uns nicht ſo viel Kummer verur⸗ ſacht haben . . . Kummer, den Sie ſich ſelbſt . . . und andern einzugeſtehen fürchten!

Ja, Madame, weil es aus tauſend Gründen fatal iſt, gewiſſen Familienkummer ruchbar werden zu laſſen . . . und die letzte Perſon, gegen die Sie von Ihrem Unwillen gegen Maurice hätten ſprechen ſollen . . . war ſein Vetter Albert .. Wir werden ſicher morgen meine Schweſter kommen ſehen . . . um uns mit ihrer Theilnahme wegen der leichtſinnigen Streiche unſeres Sohnes zu quälen . . . die Sie bekannt gemacht, ſtatt ſie zu bemänteln, ſie zu be⸗ ſchönigen, und wenn es ſein muß, abzuleugnen .. . Ja, Madame, ſie abzuleugnen! und wenn es ſein muß, ſie zu entſchuldigen und zu vertheidigen, gegen alle und Jeden, wie es eine auf den guten Ruf ihres Sohnes eiferſüchtige Mutter thun muß.

Wenn er es verdiente, wäre ich eiferſüchtiger und ſtolzer, als irgend Jemand; aber Gott ſei Dank, ich hielt gerechten Sthlz nicht mit blinder Eitelkeit im Zaume. Madame.