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geben hieße, und meiner Autorität über ihn und dem Reſpect, den er mir ſchuldet, gewaltig ſchaden würde. — Ich ſollte mit meiner ganzen Macht ſei⸗ nen neuen Beruf begünſtigt haben und ihn nun plötzlich auffordern, darauf zu verzichten! .. . welches Vertrauen ſoll dieſes Kind fortan in mein Urtheil ſetzen?“
„Heißt es nicht gerade im Gegentheil ein aus⸗ gezeichnetes Urtheil an den Tag legen, wenn man ſeinen Irrthum bekennt und das Uebel gut macht, ſo lange es noch Zeit iſt?. . . Und dann, wir wollen offen ſein . . . kann man ernſtlich von dem diploma⸗ tiſchen Berufe Mauricens überzeugt ſein?“
„Wahrhaftig, Madame, Sie werden ganz mit meiner Schweſter übereinſtimmen, wenn Sie nicht anders ſprechen!“ rief Herr Dumirail gereizt. „Es iſt mir ſchon, als ob ich ſie ſagen hörte: „Nun! was hatte ich Dir vorausgeſagt, mein Bruder? Wenn man Dich hörte, mußte Dein Sohn in Allem Glück haben, was er unternahm und eben ſo glän⸗ zend in der diplomatiſchen Carriere debütiren, als Albert? Damit noch nicht genug . . . Dein Sohn ſollte durch die Solidität ſeiner Grundſätze, durch die guten Beiſpiele, durch die ausgezeichnete Erzie⸗
hung, die Du ihm gegeben, feſt und unerſchütterlich
bleiben wie ein Fels, gegenüber den Verlockungen! Aber was geſchieht? Kaum in Paris, macht Dein Maurice Thorheiten, zeigt ſich unfähig, ſeinem ein⸗ gebildeten Beruf zu folgen und kehrt mit Schmach bedeckt nach ſeinen Bergen zurück, die er nie hätte verlaſſen ſollen. . . Erkenne nun Deinen ehrgeizigen Irrthum, mein armer Bruder; Dein guter ſtarker


