Teil eines Werkes 
4. Band (1856)
Entstehung
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Wie! Ich habe aufs Dringendſte an Mornin⸗

ville bezüglich des Dienſtes geſchrieben, den ich von

ihm erwartete; er hat Dich aufs Beſte aufgenommen

und Dir die ganz unerwartete Gnade verſprochen, daß Maurice, ehe ein Jahr vergeht, Geſandtſchafts⸗ Secretär ſein ſolle .. und nach ſo wielen Beweiſen

von Intereſſe ſoll ich jetzt dieſem Manne, der mir

ein ſo großes Wohlwollen erzeigt, ohne Weiteres ſagen:Ich danke Ihnen für Ihre guten Dienſte,

mein Sohn wird Landmann.

Nichts einfacher, als das.

Ah! . Du findeſt das ganz einfach.

Gewiß, mein Freund, weßhalb ſollte ſich Herr von Morninville durch dieſe Aenderung unſeres Ent⸗ ſchluſſes verletzt fühlen, namentlich, wenn Du ihm offen ſagteſt . . .

Daß Maurice, kaum in Paris angekommen, Thorheiten begangen, nicht wahr?

Das Eingeſtändniß iſt allerdings peinlich . .. aber Sie werden mir erlauben, meine Liebe, meine Würde mehr zu wahren, als Sie es thun; ich werde mich, wenn Sie es erlauben, hüten, die Thorheiten unſeres Sohnes an die große Glocke zu hängen.

Und ſelbſt angenommen . . . was nicht mal 4 der Fall .. Deine Würde oder vielmehr Deine Eitelkeit wäre leicht verletzt, . . . was würde das gegenüber dem Wohl Deines Sohnes thun?

Sie halten meine Würde zu niedrig im Preiſe, Madame .. . antwortete Herr Dumirail, immer erregter werdend, . .Sie vergeſſen, daß es mir bedeutend in den Augen unſeres Sohnes ſelbſt ver⸗