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laſſen der Braut iſt nicht zu entſchuldigen . . . es iſt eine ſchlechte Handlung!“
„Wiederum Uebertreibung, meine liebe Julie .. . Man ſieht jeden Tag Brautſchaften ausgehen; ſie binden nur bedingungsweiſe, und dann, was geſchehen, iſt geſchehen. Ich bin entzückt, daß aus dieſer Hei⸗ rath nichts wird, jetzt, da wir Mademoiſelle Jeane nach ihren Verdienſten würdigen können. Sie wird ohne Zweifel nun ihre Schmähungen, Verleumdun⸗ gen und Kränkungen bei meiner Schweſter feiltragen und dieſe wird triumphiren und jubiliren, wenn ſie erfährt, daß unſer Sohn bereits, wie Du die Naive⸗ tät hatteſt einzugeſtehen, in Paris Thorheiten begangen hat, während unſer Neffe Albert, dieſer Phönix, die⸗ ſer unvergleichliche Schatz, ein Muſter von Klugheit, Ordnung, Heconomie und guter Aufführung iſt!“
Herr Dumirail entſchleierte, indem er ſeiner Frau das Uebertriebene ihrer Vorwürfe bezüglich der Thor⸗ heiten Mauricens vorhielt, offen den Grund ſeiner Gedanken, die ganz vom Neide und der Eiferſucht beherrſcht waren, welche ihm ſein Neffe einflößte.
Madame Dumirail, welche durch die Conſequen⸗ zen ſo vieler Irrthümer immer ängſtlicher beſorgs wurde, fuhr in unruhigem Tone fort: .
„Mein Freund, auf die Gefahr hin, Dich böſe zu machen, muß ich offen ſein, denn die Umſtände ſind von großer Bedeutung.“
„Was willſt Du ſagen? . . .“ fragte Herr Du⸗ mirail.
„Ich habe allen Grund zu glauben, daß Du, ganz geblendet durch Deine väterliche Eitelkeit, Dir über das für den Augenblick Tadelswerthe und.


