Teil eines Werkes 
[12. Bändchen] (1854)
Entstehung
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unterrichtete Greis konnte dieſe Gegenſtände ſelbſt brin⸗ gen und ſodann, warum der wunderliche Befehl, ſie nur in Gegenwart von Frau Catherine und des Mädchens, das ich heirathen ſoll, zu übergeben?.

Ich weiß es nicht, mein Herr . . Ich beſorge meinen Auftrag, ſo wie man mir ihn ertheilt hat.

In dieſem Augenblick kamen Catherine und Camille vom obern Stocke herab, Camille nicht minder ſtrah⸗ lend als Michel, Catherine glücklich durch das Glück der zwei Verlobten.

Gute Mutter Catherine, ſagte der junge Mann: es begegnet mir etwas höchſt Seltſames.

Was denn, Michel? fragte Camille.Sie ſchei⸗ nen unruhig zu ſein.

Dieſer Commiſſionär iſt beauſtragt . .. erwie⸗ derte Michel.

Verzeihen Sie, unterbrach der Mann mit dem langen Barte Michel,nun, da die beiden Frauen hier ſind, will ich die Befehle, die ich erhalten habe, ausfüh⸗ ren, und in Gegenwart dieſer Frauen, fuhr langſam der Commiſſionär fort,übergebe ich Ihnen, Herr Michel Laurencin, zuerſt das an Sie adreſſirte Billet. Sobald Sie es geleſen haben, ſtelle ich Ihnen die andern Ge⸗ genſtände zu, wie mir dies zu thun empfohlen wor⸗ den iſt.

Das iſt ſonderbar . . . Mir ſcheint, die Stimme dieſes Menſchen iſt mir nicht unbekannt, ſagte Catherine zu ſich ſelbſt, während ſie aufmerkſam den Commiſſionär anſchaute, der Michel ein Billet übergeben hatte, das dieſer eiligſt las.

Das Billet enthielt folgende Worte:

Catherine Vandael iſt Ihre Mutter; ſie hat Sie in der Wiege verlaſſen; fünfzehn Jahre lang iſt ſie eine ſchamloſe Buhlerin geweſen, welche mit ihren Reizen unter dem Namen Frau von Moplat Handel getrie⸗