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Zerbrechliches im Salon fand, war übrigens zerſchlagen. Die Gräfin und ihre Mutter ſtanden ſtumm, bebend da; die Scham drückte ſie zu Boden; dieſe Scene, ſo wüſt wie ihr Leben, hatte zum Zeugen den Vetter Rouſſel, der in demſelben Augenblick ſeinen alten Freund, der Vernunft beraubt, wiederfand, denn Herr Jouffroy, wel⸗ cher abwechſelnd die furchtbare Madame Badineau und die Trümmer, mit denen der Boden beſtreut war, an⸗ ſchaute, ſagte, den Kopf ſchüttelnd, die einzigen zuſam⸗ menhängenden Worte, welche zuweilen in ſeiner Erinne⸗ rung auftauchten:
„Iſt Mimi böſe? . . Iſt Töchterchen glücklich?“
„Du verführſt und ruinirſt alſo meinen Mann, ge⸗ meine ***!“ ſchrie Madame Badineau, die ſich, ihren Stock ſchwingend, an Frau von Villetaneuſe wandte. „Und das dicke Weib hier iſt ohne Zweifel Deine Mutter, und ſie unterſtützt Dein ehrliches Handwerk? . .. wie? Und dieſer Alte mit den weißen Haaren, der wie ein Blödſinniger ausſieht . . . iſt wahrſcheiulich Dein Vater? So unterhält alſo mein Mann die ganze Sippſchaft .. Dein Vater und Deine Mutter eſſen das Brod Deiner Unzucht, ſchlechte ***! Das iſt ſauber!“
Als ſie nun erſt die Gegenwart von Joſeph wahr⸗ nahm, der, kaum wiedergeneſend und vernichtet durch ſo viel gräuliche Entdeckungen, ſich, das Geſicht halb in ſei⸗ nen Händen verborgen und in einen Abgrund von herz⸗ zerreißenden Betrachtungen verſunken, an eine Thürſäule anlehnte, rief Madame Badineau:
„Und Sie auch, Herr Rouſſel, der vertraute Freund meines Mannes! .. Sie gehören auch zur Bande? Sie ſpielen eine hübſche Rolle! Doch nun will ich ein wenig dieſer ſchamloſen ***, die meinen Mann verführt, unter die Augen ſchauen!“ rief Madame Badineau, die, nicht beſänftigt, ſondern nur einen Moment athemlos, aufs Neue in Wuth gerieth; und ſie ging raſch auf Aurelie zu, welche mit einem verdoppelten Schrecken ihre Mutter
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