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zerbrochenen Porzellangefäßen und Gläſern, zwiſchendurch beherrſcht durch die kreiſchende Stimme der um Hülfe rufenden Magd, erſcholl⸗
Beängſtigt durch das Geſchrei der Magd und den ſich verdoppelnden Lärmen, ſtürzte Madame Jouffroy ma⸗ ſchinenmäßig in den anſtoßenden Salon; Aurelie und der Vetter Ronſſel folgten ihr, nicht weniger erſtaunt als erſchrocken.
Da ereignete ſich eine ſeltſame, häßliche, gräuliche Scene. Dieſer elegant eingerichtete Salon hatte drei Thü⸗ ren die eine führte in das Zimmer der Gräfin, die an⸗ dere in das Speiſezimmer, die dritte in das Zimmer von Madame Jouffroy und ihrem Manne; dieſer hatte auch, trotz ſeines geſchwächten Geiſtes, einen außergewöhnlichen Lärmen gehört und erſchien beinahe zu gleicher Zeit mit ſeiner Frau und ſeiner Tochter im Salon.
Joſeph hatte Anfangs einige Mühe, ſeinen alten Freund wiederzuerkennen; ſein grauer, langer Bart bedeckte mit ſtruppigen Haaren ſeine Wangen und ſein Kinn; ſein dichtes, ungepflegtes Haupthaar verbarg, durch das Alter und den Kummer völlig weiß geworden, halb ſeine erloſchenen Augen, in denen der göttliche Funke des Verſtandes nicht mehr glänzte; obgleich ſeine ſitzende Le⸗ bensart ſeine Beleibtheit vermehrt hatte, ſah man doch nicht auf ſeinem Geſichte die Farbe der Geſundheit; ſeine aufgedunſenen Backen waren weich, mattweiß. In einen fettigen, geflickten alten Schlafrock gehüllt, hielt er in der Hand, als er im Salon erſchien, eines von den Papier⸗ ſchiffchen, die er unabläſſig mit einer kindiſchen Emſigkeit verfertigte; er ſchaute mit ſeinen blickloſen Augen rings umher, blieb ſtumm und unbeweglich bei der Thüre ſeines Zimmers ſtehen, und wohnte ſo ganz unempfindlich der ſeit einigen Minuten von Madame Badineau begon⸗ nenen Verwüſtung des Salon bei.
Berauſcht von wüthender Eiferſucht, hatte ſich dieſe


