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„Es iſt nicht zuviel, meine Mutter.. Haben Sie es ſich nicht zur Aufgabe gemacht, meine Eitelkeit unabläßig anzureizen, indem Sie ſagten, ſchön, wieich ſei, könne ich auf Alles Anſpruch machen? Da nahm ich, von Ihnen be⸗ ſtürmt, mein Fortuns gegebenes Wort zurück, ich wollte Gräfin werden, und ich bin ſodann geworden, was ich bin. Würde ich noch tiefer ſinken, ich hätte immer das Recht, Ihnen zu ſagen: „Sie haben mich ins Verder⸗ ben geſtürzt.. „Und der Himmel donnert nicht!“ „Gehen Sie! Er mußte donnern, als Sie meine Liebe für Maximilian unterſtützten. . als Sie mich aufforderten, die Anträge des Herzogs anzunehmen Wie! heute ſchmähen Sie mich, weil ich den Mann, den ich liebe, dem Manne, der mich bezahlt, vorziehe! Sie haben ſich beraubt, um mich auszuſtenern, ſagen Sie? Wohl! habe ich mich nicht ſchon zweimal um Ihretwillen ver⸗ kauft? Es iſt genug, meine Mutter⸗ wir find quitt. Ich habe Angelo wiedergefunden, ich werde ihn nicht mehr verlaſſen, wir reiſen morgen mit einander nach Bor⸗ deaux ab.“ .
„Du wirſt nicht abreiſen!“
„Ich werde abreiſen!“
„Ich verbiete es Dir.“
„Sie haben das Recht, mir etwas zu verbieten, verloren. . . Sie, die Sie mir Alles erlaubten.“
„Unglückliche! Du verläſſeſt uns, mich und Deinen Vater, in der Lage, in der er durch Deine Schuld iſt!“
Sagen Sie doch, durch die Ihre . . Die Angſt, ie ihm einflößten, hat gemacht, daß er den Geiſt verloren.“
„Es iſt nicht wahr, Deine Ausſchweifungen mit dem Bettler Angelv ſind es geweſen.“
„Oh! ich weiß es .. Das iſt das Unrecht von Au⸗ gelv in Ihren Augent ſeine Armuth! Sie hätten ihn an⸗ gebetet, wäre er reich geweſen!“


