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„Und ich?.. und Dein Vater? Unglückliche! . was ſoll aus uns werden?“
„Marianne und meine Tante werden nachſichtig ſein; ſie werden Sie mit offenen Armen aufnehmen. Sie können in Ruhe mit meinem Vater bei ihnen leben.“
„Ich ſoll meiner Schwägerin die Hand reichen, mich ihren Unverſchämtheiten ausſetzen? Ich ſoll meiner Toch⸗ ter ihren Vater in dem Geiſteszuſtande, in dem er ſich befindet, zurückbringen! Ah! eher will ich mein Brod an den Straßenecken betteln. . . . So, Du Schändliche, verläſſeſt Du uns? .. Iſt das Deine Dankbarkeit?“
„Meine Mutter. ſprechen wir nicht von der Ver⸗ gangenheit.“
„Oh! nein ... die Vergangenheit drückt Dich zu Boden! ſie erinnert Dich daran, daß wir, Dein Vater und ich, uns beraubt, aufgeopfert haben, um Dich reich auszuſtenern . . .“
„Geſtehen Sie doch, daß Ihre Eitelkeit es war, was mich zu meiner Heirath angetrieben hat, und dieſe iſt an meinem Untergang Schuld geweſen!“
„Wie! Du haſt die Frechheit, mir Deine Heirath vorzuwerfen?“
„Haben Sie mich nicht gezwungen, mein Fortuns gegebenes Wort zurückzunehmen?“
„Schamloſe Lügnerin! Und haſt Du Dich nicht, als Deine Verbindung mit dem Grafen abgebrochen war, vergiften wollen?“
„Wer iſt daran Schuld? . . . Sie!“
„Guter Gott des Himmels! Du hörſt ſie! Ich bin daran Schuld, daß ſie ſich vergiften wollte . das iſt meine Schuld?“
„Ja, ja, denn dadurch, daß ich Sie fortwährend wiederholen hörte, wir würden in unſerer Geſellſchaft durch den Bruch dieſer Heirath entehrt ſein, verlor ich den Kopf und wollte ſterben.“
„Ah! das iſt zu viel! zu viel!“


