Teil eines Werkes 
[12. Bändchen] (1854)
Entstehung
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man ihn morgen nicht bezahle, ſo wolle er hier einen Lärmen machen ...

„Die Canaille!“

„Die Putzhändlerin iſt auch da geweſen; ſie hat ge⸗ ſagt, wenn man ihr kein Geld gebe, ſo werde ſie eine Vorladung ſchicken.“

„Wagt es nur die Gräfin, vorzuladen! das iſt zum Erbarmen!“

„Der Schlächter hat ſich dieſen Morgen geweigert, mir Fleiſch zu geben. Er hat mir gleichſam mein Fleiſchbuch ins Geſicht geworfen, weil ich ihm kein Geld brachte . . Das war auch nicht ſehr luſtig, abge⸗ ſehen davon, daß er über Madame geſchimpft und geſagt hat ſie ſei

„Gut, gut; ſchon genug! . . . Sie ſind nur ein Unglücksvogel! . . . Sie haben immer ſchlimme Nach⸗ richten zu bringen.“

Madame Jouffroy ſagte zu ſich ſelbſt:

„Zum Glück hat mir Herr Badineau gleichſam eine Zulage für dieſen Monat verſprochen, um noch einmal die Schulden von Aurelie zu bezahlen .. . Er iſt bedeu⸗

tend zäh, der Vater Badineau! Was kann man übri⸗

gens von einem ehemaligen Specereihändler erwarten? Ah! welch ein Unterſchied gegen den lieben Her⸗ zog von Manzanares! Das war ein freigebiger, präch⸗ tiger Herr! Warum muß aber auch die Gräfin . . .2 Dieſer Lumpenkerl Angelo war an Allem Schuld! Ha! Schurke! Doch meine Tochter war wahnſinnig in ihn verliebt „

Die Dienerin kam zurück mit einem Briefe in der Hand, ſie gab ihn auf eine barſche Weiſe Madame Jouffroy und ſagte mit einer verdrießlichen Miene:

„Das hat ein Commiffionär ſo eben gebracht.“

Und ſie blieb bei ihrem Abgange auf der Schwelle ſtehen und fügte bei:

„Es iſt ſchon genug, daß man mir drei Monate

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