Teil eines Werkes 
[12. Bändchen] (1854)
Entstehung
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Geſindetreppe, und Beide verließen das Haus in dem Moment, wo der Commiſſär, auf der großen Treppe in das Spielhaus eindringend, die übrigen Perſonen bei dem unſchuldigen Spiele: Bei Nacht ſind alle Katzen grau, überraſchte.

XVII.

Die folgenden Scenen ereignen ſich bei Frau von Villetaneuſe, am andern Morgen nach ihrem Zuſammen⸗ treffen mit Angelv im Salon von Clara.

Herr Badineau hatte für Aurelie eine hübſche Woh⸗ nung im zweiten Stocke eines neuen Hauſes der Rue Notre⸗Dame de Lorette gemiethet und behaglich einge⸗ richtet. Dieſe Wohnung beſtand ans einem Vorzimmer, einem Speiſezimmer, einem Salon, einem Bondoir und zwei Schlafzimmern, von denen das eine Herr und Ma⸗ dame Jouffroy inne hatten.

Da der Charakter dieſer durch einen falſchen mütter⸗ lichen Stolz und durch eine verabſchenenswerthe Eitelkeit ins Verderben gerathene Frau dem Leſer bekannt iſt, ſo wird er ſich nicht wundern, wenn er ſie die ſchmähliche Exiſtenz der Gräfin dulden und theilen ſieht; die Ent⸗ würdigung der Mutter hatte ſich allmälig bewerkſtelligt, gerade wie die der Tochter.

Madame Jouffroy hatte in der Ansſchweifung Ihrer Eitelkeit zur Verbindung Ihrer Tochter mit Karl Maximilian angetrieben, weil ſie eines Tags Aurelie als regierende Fürſtin zu ſehen hoffte. War einmal dieſer erſte Schritt auf dem Wege der Schande gethan, ſo mußten die andern natürlich folgen; als ſie ſich, ihren Mann und ihre Tochter ohne andere Mittel, als die Annahme der Anträge des Herzogs von Manzanares ſah, willigte Madame Jouffroy auch in dieſe neue Pro⸗ ſtitution ihres Kindes ein.