Teil eines Werkes 
[12. Bändchen] (1854)
Entstehung
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XLVIII.

Bei dieſen Worten ohne Zuſammenhang, die der Goldſchmied mit ſtockender Stimme ſprach:Meine Freunde ... Aurelie . . . Oh! das iſt gräßlich! gräß⸗ lich! ahneten der Vetter Rouſſel und der Vater Lau⸗ rencin ein unheilvolles Ereigniß. Das durch die Worte und die plötzliche Erſcheinung des Goldſchmieds verur⸗ ſachte Erſtaunen benützend, ſagte der Greis leiſe zu Michel, um ſeinem Zuſammenſein mit Catherine ein Ende zu machen:

Erwarte mich zu Hauſe; ich werde bald kommen.

Ja, Großvater, erwiederte Michel; doch ſich be⸗ ſinnend, fügte er bei:Soll ich nicht von dieſer guten Dame Abſchied nehmen und ihr danken?

Ich werde ihr in Deinem Namen danken. Gehe, mein Kind, bald folge ich Dir.

Gut, Großvater, auf Wiederſehen.

Und er ging ab.

Trotz des Erſtaunens, das bei ihr die plötzliche Ankunft von Fortuns verurſachte, hatte die Courtiſane Michel nicht mit dem Blicke verlaſſen. Als ſie ihn aus dem Zimmer weggehen ſah, konnte ſie ſich eines Seuf⸗ zers nicht erwehren, ſie machte ſogar unwillkürlich einen Schritt, um ihm zu folgen, doch ein drohender Blick des Greiſes hielt ſie auf ihrem Platze feſtgenagelt.

Ach! dachte Catherine,es wird mir vielleicht nicht mehr geſtattet ſein, meinen Sohn wiederzuſehen. Oh! bei dieſem Gedanken verzweifelt, empört ſich Alles in mir! Ich weiß nicht, was mich abhält, ihm nachzu⸗ laufen zu ihm zu ſagen:Ich bin Deine Mutter komm, laß uns fliehen! Doch was antworten, wenn er mich fragt, warum ich ihn der Zuneigung ſei⸗ nes Großvaters entführe, den er liebt, ſo zärtlich lieben