Teil eines Werkes 
[12. Bändchen] (1854)
Entstehung
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der Stimme, denn ſie dachte an die Kluft, die dieſer frühzeitige Abſchen vor dem Schlimmen zwiſchen ihr und ihrem Sohne befeſtigen mußteIhr Großvater zeigt ſich äußerſt ſtreng. Dieſe Gefühle machen indeſſen Ihrer Erziehung Ehre . . . Ihr Gewerbe gefällt Ihnen alſo und Sie haben keinen Ehrgeiz für die Zukunft?

Oh! doch, Madame.

Sprechen Sie, ſagen Sie mir Alles.

Nun wohl! Madame, antwortete Michel mit einem vertraulichen Ausdrucke voll reizender Naivetät, mein Ehrgeiz wäre .. doch nein, das heißt zu viel hoffen.

Sprechen Sie . . .

Vor Allem möchte ich gern, denn ich habe nur

einen Ehrgeiz, ich möchte gern vor Allem ſo geſchickt in der Kunſt des Ciſelirens, des Emaillirens, des Niellirens, des Gravirens werden, daß mich Meiſter Fortuné immer bei ſich behielte, wie ſein Vater meinen Großvater behalten hat; und ſodann oh! das iſt zu ehrgeizig . .

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Ich möchte gern, ſprach Michel, der ſeine Stimme ein wenig dämpfte, während ſein reizendes Geſicht eine rührende Freude ſchon beim Gedanken dieſes Wunſches ausdrückte,ich möchte, indem ich ein vortrefflicher Ar⸗ beiter würde, und dann ein Künſtler, wie Meiſter Fortuné verſichert, Geld genug verdienen, um eines Tages zu meinem Großvater ſagen zu können:Ihr habt ſeit meiner Kindheit für uns Beide gearbeitet; nun iſt die Reihe an mir. Euer Geſicht wird ſchwach; Eure Hand zittert; ruht aus, Großvater, ruht aus. Es iſt nun an mir, für zwei zu arbeiten, und unſere feinen Mahlzeiten am Sonntag werde ich bezahlen.

Michel betonte dieſe letzten Worte mit einem ſo

treuherzigen Ausdrucke des Triumphes, der höchſte Ehr⸗ geiz dieſes liebenswürdigen Knaben zeugte ſo ſehr von