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„Das verſteht ſich durchaus nicht, Herr Jerome. Glauben Sie zufällig, es handle ſich um ein Liebesaben⸗ teuer?“
Mein Srn
„Sie werden im Gegentheil die Perſonen, die mich ſprechen wollen, einlaſſen.“
„Dann iſt es etwas Anderes .. Ah! hören Sie, man hat ſo eben geläntet.“
„Oeffnen Sie!“
Der Portier ging hinaus, und beinahe in derſelben Minute erſchien der Vater Laurencin im Salon.
„Wo iſt Michel?“ fragte der Vetter Rouſſel den Greis, „begleitet er Euch nicht?“
„Doch, Herr, er iſt aber im Speiſezimmer geblieben und wir können einen Augenblick mit einander reden.“
„Dank ſei Euch geſagt, Vater Laurenein! Dieſe Courtiſane hat, nach Eurem Befehle, ihre nuunſchränkte Herrſchaft über Herrn von Villetaneuſe benützt und ſich ſeiner Heirath mit Aurelie wiederſetzt. Dieſe entgeht ſo dem Unglück, das ich vorherſah, und Fortuné darf nun Alles hoffen.“
„Ah! Herr Rouſſel, er iſt wie ein Verrückter, er läuft hin und her und kann nicht einen Moment an dem⸗ ſelben Platze bleiben; die Werkſtätte hat er ſchon vor eini ger Zeit verlaſſen, und wir haben ihn nicht wieder⸗ geſehen.“
„Armer Junge! es iſt das Fieber der Freude, was ihn ſo umhertreibt!“
„Und der gute Herr Jouffroy, fühlt er ſich immer noch unwohl ?“ —
„Nein, nach dem, was mir geſtern die Tante Pru⸗ dence geſchrieben hat, durch die ich von dieſem Anfalle unterrichtet worden bin, geht es beſſer; ſie ſollte das Haus ihrer Bruders geſtern verlaſſen, doch ſeine Unpäß⸗ lichkeit und die Aufhebung der beſchloſſenen Heirath ha⸗ ben den Abgang meiner alten Freundin verſchoben.“


