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„Ja, Madame. Wenn ich einſchlafen ſollte, wird mich Herr Maurice durch das Läuten wecken.“
„Es iſt unnütz, ihm zu ſagen, daß Herr Dumi⸗ rail angekommen, . . . verſtanden Joſette?“
„Gut, Madame.“
Und das gute Mädchen ging, indem ſie bei ſich ſagte:
„Wann werden wir doch dies verwünſchte Land verlaſſen, wo man bei Tag ſchläft und bei Nacht wacht, ganz wie die häßlichen Eulen, die den Tod heulten, als wir die Heimath verließen! Verwünſchte Bedeutung! Ich denke immer unwillkürlich daran.“
XXXIV.
Herr Dumirail, welcher nach dem Weggang Joſettens mit ſeiner Frau allein geblieben, ſammelte ſich und ſagte in völlig ruhigem, ſicherem und un⸗ gezwungenem Tone zu ihr:
„Meine liebe Julie, ich habe Dich aufmerkſam angehört, ohne Dich zu unterbrechen, um die Ge⸗ ſammtheit der Thatſachen mit meinem Blicke zu um⸗ faſſen. Im Ganzen genommen und abgeſehen von der häßlichen Undankbarkeit Jeanes, finde ich nichts, worüber man bezüglich meines Sohnes ſich beun⸗ ruhigen könnte. Ich bedaure, arme Freundin, daß Du Dich durch einige tolle Jugendſtreiche ſo ſehr an⸗ greifen und ängſtigen ließeſt.“
Dieſe Worte ihres Mannes drückten ein dem er⸗ warteten ſo entgegengeſetztes Gefühl aus, daß Ma⸗ dame Dumirail einen Augenblick ſprachlos vor Stau⸗


