Teil eines Werkes 
3. Band (1856)
Entstehung
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Ich hatte es Ihnen vorausgeſagt, daß Sie ihn herausfordern werden! . .. ich habe nur ein Wort, mein lieber Richard .. . murmelte Frau von Hans⸗ feld, die, Maurice ganz betrunken und außer ſich ſehend, ſich zu entfernen eilte, Herrn d'Otremont ins Ohr.

Als der Sturz der Tafel die Lichter ausgelöſcht, traten mehrere Garcons des Reſtaurant, durch den Lärm angezogen, raſch ein. Die offen gebliebene Salonthüre ließ die Helle eines im Nebenzimmer brennenden Luſtres hereindringen. Da dieſe Helle genügte, um Frau von Hansfeld und Herrn dOtremont den Weg zu zeigen, verließen ſie den Ort des Tumultes mit den übrigen Gäſten.

Maurice, von dem Sturz der Tafel zu Boden geriſſen und durch die Trunkenheit immer ſchwerer gemacht, mühte ſich vergeblich aufzuſtehen, da er ſich in den Falten des Tiſchtuches verwickelt, aus denen er ſich herauszuarbeiten ſuchte; dabei drohte und fluchte er unaufhörlich, denn, da der Dampf des Weines ſeine Vernunft völlig umnachtet hatte, war auch das klare Selbſtbewußtſein verſchwunden.

Herr d'Otremont hatte beim Herausgehen aus dem Reſtaurant den jungen Bergbewohner den Gar⸗ cons ſehr liebreich empfohlen, indem er ihnen ſeine Adreſſe gab, damit ſie ihn im Wagen nach Hauſe bringen ließen. Sie beeilten ſich, ihm zu helfen, ſich aus den Falten des Tiſchtuches loszuwinden und aufzuſtehen . . . was nicht ohne Mühe gelang. End⸗ lich erhob er ſich, obgleich noch ſchwankend. Sein in Unordnung gerathenes Haar, ſeine bei dem Ringen mit den Gäſten zerriſſenen Kleider, ſeine von einer

Sue, die Familienſöhne. III. 15