226
häßlichen ſchwarzblauen Farbe entſtellten Züge, ſein matter Blick, ſeine herabfallende Lippe, ſein dummes Lächeln — all dies mußte zu gleicher Zeit Wider⸗ willen und eine Art ſchmerzlichen Mitleids erwecken. Er ſuchte ſich auf ſeinen ſchwankenden Beinen zu halten, denn bereits folgte die Erſchlaffung und Abſpannung der Aufregung des Rauſches. Er warf einen wilden Blick um ſich und indem ein einziger, beinahe lichter Gedanke durch die Dunkelheit ſeines Geiſtes brach, murmelte er mit rauher und abge⸗ brochener Stimme:
„Wo iſt denn An An toinette?“
„Die Damen ſind mit den Herren fort,“ ant⸗ wortete ein Garcon. „Wenn der Herr wünſcht, ... werden wir ihn nach Hauſe bringen laſſen . . . wir haben ſeine Adreſſe.“
„Und An . . . Antoinette . . .“ wiederholte Maurice, während ſein Oberkörper hin und herſchwankte und er ſich auf den Arm des Garcon ſtützte, der ihn langſam nach der Thüre führte; „und . . . An ... Antoinette?“
„Der Herr wird morgen die Dame wiederſehen.“
„So?“ ſtotterte Maurice mit der leichtgläubigen Blödigkeit des Betrunkenen; „ſo, ſo, An .. . An⸗ toinette?“
„Ja, mein Herr; aber für heute Nacht ſollten Sie ſich zu Bette legen.“
il ee wei e Kbp erKöpft „Vorwärts, mein Herr, ſtützen Sie ſich auf mich


