mer exaltirter wurde, erhob ſeine athletiſche Geſtalt in ihrer ganzen Größe und rief:
„Herr d'Otremont, nur Feiglinge ſind im Stande, eine Frau zu inſultiren.“
„Meine Herren, meine Herren, es waltet hier ein Mißverſtändniß ob,“ ſagten die Gäſte, ſich da⸗ zwiſchen werfend, „liebe Frau von Hansfeld, beru⸗ higen Sie ſich!“
„Die Antwort Richards iſt etwas ſtark, aber Sie haben ſie hervorgerufen.“
„Das Unrecht iſt auf beiden Seiten.“
„Es hat nichts Ernſtes auf ſich . . .“
„Wenn mich die Beleidigung verletzt, ſo iſt es nur darum, weil ſie mir in Deiner Gegenwart wurde!“ murmelte Frau von Hansfeld Maurice leidenſchaft⸗ lich ins Ohr.
Dann ſich an ſeinen Arm anklammernd, als wenn ſie ſich unter ſeinen Schutz begeben wollte, fügte ſie laut hinzu:
„Kommen Sie . . . ſetzen Sie ſich um meinet⸗ willen keiner Gefahr aus . . . wegen eines ſolchen Gezänkes kommen Sie . . . gehen wir, mein Freu
„Sie, gehen? nein, nein! . . an Ihrem feigen Beleidiger iſt es, den Ort aus Furcht zu verlaſſen!“ rief Maurice.
Dann ſich an Richard wendend, ſetzte er hinzu: „Hinaus! . . Unverſchämter!“
„Hören Sie den intereſſanten Zögling der Frau Baronin,“ ſagte Richard zu ſeinen Nebenſitzenden. „Herr d'Otremont!“ rief Maurice, indem er


