in einem ſardoniſchen Tone:
„Ich danke Herrn Dumirail für ſeine Wünſche für die Wiederkehr meiner Heiterkeit; er iſt mehr als irgend Jemand im Stande, ſie wieder zu beleben, denn er könnte dem Moroſeſten zu lachen geben...“
„Aber mein Lieber,“ verſetzte Antvinette, ſich an Maurice wendend, „das iſt ja die größte Beleidigung, die Ihnen Herr d'Otremont ſagt.“
„Eine Beleidigung?“ rief Maurice, purpurroth vor Aufregung werdend, obgleich er noch nicht wußte, ob Frau von Hansfeld im Ernſte ſprach. „Warum ſollte Herr d'Otremont mich beleidigen wollen?“
„Nein, nein, Sie täuſchen ſich!“ riefen mehrere Gäſte, um jeden Streit abzuwenden; „es handelt ſich um einen Scherz.“
„Nun, das laß' ich gelten!“ verſetzte der junge Bergbewohner, deſſen finſter gewordene Züge ſich plötzlich, vermöge der Veränderlichkeit in den Ein⸗ drücken bei Leuten, deren ſich die Trunkenheit be⸗ meiſtert, wieder aufklärten. „Zwiſchen Otremont und mir . . heißt es auf Tod und Leben!“
„Trotz dieſer rührenden Erklärung, mit welcher Sie auf eine Unverſchämtheit antworten, ſcheint dieſer unglückliche Herr d'Otremont keineswegs Luſt zu haben, Sie als ſeinen Pylades anzuerkennen, mein Lieber,“ ſagte Frau von Hansfeld. „Er ſchleudert Ihnen wüthende Blicke zu; ich wette, er iſt eifer⸗ ſüchtig auf Sie.“
„Eiferſüchtig auf mich!“ verſetzte Maurice, ſpöt⸗ tiſch lächelnd.
Dann fügte er, Beſcheidenheit heuchelnd, hinzu:
gen Toaſt von Maurice ſehr unzeitig fand, verſetzte


