Teil eines Werkes 
3. Band (1856)
Entstehung
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Aufregung in Folge des unglückſeligen Beifalljubels, den man ſeinem Glaubensbekenntniß als Lebemann zollte, wachſen ſah, ſagte zu Herrn d'Otremont, der allein nachdenklich und kalt blieb: Entſchuldigen Sie, daß ich abermals Ihre phi⸗ loſophiſchen Betrachtungen über die Grenzen der menſchlichen Geduld ſtöre . . . lieber Herr d'Otre⸗ mont: aber Ihr Schweigen fängt wirklich an, mich zu beunruhigen . . . Sie . . . eines der glänzendſten Lichter, die ich kenne, Sie ſind dieſen Abend unglaub⸗ lich trübe; nie machte ein Amphitryon eine kläglichere

Miene. Dann wandte ſie ſich an Maurice und

ſagte:Nicht wahr, mein Lieber, er iſt nichts weni⸗ ger, als amüſant, der arme Herr d'Otremont? Wahrhaftig, Madame, aber, was ich weiß, iſt, daß das Souper, das uns Herr dOtremont gibt, reizend iſt: ich bedaure unſern Freund doppelt, wenn er ſich nicht amüſirt, antwortete Maurice cordial; und obgleich er bereits ſeinen Kopf durch den Dampf des Weines, den ihm Antoinette eingoß, nicht mehr blos aufgeregt, ſondern ſchwindlich werden fühlte, nahm er ſein Kriſtallglas, das ſie ihm nicht mehr mit Champagner, ſondern mit altem ſehr berauſchen⸗ dem Oporto gefüllt hatte und ſagte, indem er aufſtand: Meine Herren, ich trinke auf die wiederkehrende Heiterkeit unſeres liebenswürdigen Wirthes . . . Einſtimmiger Beifall folgte den letzten Worten von Maurice, der, bereits ſehr aufgeregt, auf einen Zug ſein Glas leerte, ohne zu ſehen, was er trank. Richard, deſſen Geduld durch den letzten Sarkasmus

von Antvinette erſchöpft war und der den mittleidi⸗