Teil eines Werkes 
3. Band (1856)
Entstehung
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rice ein neues geſtrichenes Glas voll Champagner einſchenkend hinzu.

Dieſer, des Schweigens ſich ſchämend, das er bisher beobachtete, machte eine letzte Anſtrengung, ſeine Schüchternheit zu überwinden, ſchöpfte aus ſei⸗ ner beginnenden Trunkenheit eine gewiſſe Aſſurance, richtete ſich auf, hob das von Antvinette gefüllte Cryſtallglas empor und rief, indem er ihr einen leidenſchaftlichen Blick zuwarf:

Meine Herren, ich trinke auf die Liebe! Ich trinke auf das Wohl aller derer, welche bereits ſo glücklich ſind, eine ſchöne Geliebte zu beſitzen! Ich trinke auf Ihr Wohl, meine großen Lehrer in der Kunſt zu leben!

Bravo! Herr Dumirail, riefen die Gäſte, bravo . . . Sie ſind würdig, als Mitglied unter die heitere Brüderſchaft der Lebemänner aufgenom⸗ men zu werden!

Ich nehme die mir zu ſchmeichelhafte Prophe⸗ zeiung an, meine Herren, und ſchließe meinen Toaſt, indem ichauf Paris! trinke, fuhr Maurice, durch das Zujauchzen der Gäſte immer aufgeregter werdend, fort;Paris, die Zauberſtadt! Das Land magiſcher Metamorphoſen! Ja, denn, meine Herren, ſehen Sie mich an .. . was war ich vor meiner Um⸗ wandlung in einen beſcheidenen Zögling der Lebe⸗ kunſt? . . ja, was war ich? . . . wollen Sie es wiſſen?

Sprechen Sie! ſprechen Sie!

Ich war ein armer Tölpel von Bergbewohner! in das Landleben vernarrt!. . . Ach, ich kannte nichts Anderes! Ich bekenne mich mit der ganzen Naivetät