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„Bravo! Herr Dumirail, Sie ſind ein feiner Kenner!“
„Für einen Debutanten ein Anfang im Pferde⸗ fach, der viel verſpricht!“
„Meine Herren,“ verſetzte Maurice mit Beſchei⸗ denheit, obgleich entzückt über ſeinen hippiſchen Er⸗ folg; „ich, armer Provinziale, werde Ihre Aufmun⸗ terung zu verdienen ſuchen.“
„Alle Debuts des Herrn Dumirail find, wie mir ſcheint, ſehr glücklich, und müſſen es auch ſein,“ ver⸗ ſetzte Frau von Hansfeld mit einem bezeichnenden Lächeln, „denn er hatte den guten Geſchmack und die Anmuth zum Pathen und zur Pathin . . . So hat er in der Freundſchaft damit angefangen, die Achtung und Zuneigung des lieben Herrn dOtre⸗ mont zu erwerben, der dieſen Abend ohne Zweifel an ſeine Liebſchaften denkt . . . denn er nimmt kaum an unſerer Unterhaltung Theil und ſcheint pre⸗ occupirt.“
„Sie thun mir zu viel Ehre an, Madame, an mich zu denken .. .“ antwortete Richard d'Otremont, von einem heftigen innern Kampfe durchwühlt, mit gedrückter Stimme; „ich bin allerdings ſehr pre⸗ occupirt.“
„Darf man, ohne Indiscretion, lieber Herr dOtre⸗ mont, die urſache dieſer Prevecupation wiſſen?“
„Die Urſache iſt ſehr einfach, liebe gnädige Frau; es iſt die Frage, zu wiſſen, bis zu welcher Grenze die menſchliche Geduld gehen kann.“
„O, wenn dem ſo iſt, würde ich ſehr bedauern, Ihré vbinen Betrachtungen zu ſtören,“ ver⸗


