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möglich?“ fügte San Privato hinzu, indem er dem jungen Mädchen den Arm bot, die ihn nahm und ſich trotz der Bitten, der Befehle von Madame Du⸗ mirail entfernte, welche, ihr mit dem Blicke folgend, ausrief:
„Geh' in Dein Verderben, unglückliche Thörin. Geh', Dein Schickſal möge ſich erfüllen! Ja, ich zweifle nicht mehr, Herr Delmare ſprach wahr. Albert iſt in Jeane verliebt: er hat alles gethan, um ſie von Maurice loszureißen, er will ſich ohne Zweifel mit ihr verheirathen. Es ſei, ich werde nie eine ſolche Gattin für meinen Sohn verloren zu haben bedauern!“
„Du liebſt mich alſo, Jeane,“ dachte San Pri⸗ vato triumphirend, indem er das junge Mädchen, das er bereits als ſeine Beute betrachtete, zu ſeiner Mutter führte. „Ach! wenn nicht ſo viele glückliche Umſtände zuſammengewirkt, um Dich in das Netz zu führen, ich hätte gezittert, wenn ich bedenke, bis zu welchen Ertremitäten Du mich hätteſt bringen kön⸗ nen; denn zu meinem Glück, zu meiner Ruhe wirſt Du nie ahnen, mit welch' raſender Liebe ich Dich geliebt, Jeane. O daß ich mich von dieſer Leiden⸗ ſchaft nicht losreißen kann, deren Heftigkeit mich bis⸗ weilen erſchreckt!“ .
„O Maurice!“ dachte Jeane ihrerſeits, indem ſie neben San Privato einherging, „geliebter Bruder meiner Jugend, zärtlicher Freund meiner erſten Kind⸗ heit! ich bin zu ſtolz, zu ausſchließend in der Liebe, um Dir Deine Unbeſtändigkeit zu vergeben. Sie haſſe ich in Dir! Aus ihr wollt' ich Rachgier ſchöpfen


